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8 erfolgreiche Strategien gegen Stress

8 erfolgreiche Strategien gegen Stress

Laufend unter Druck stehen und trotzdem 100 Prozent geben? Das ist für einige Menschen kein Problem. Viele jedoch halten der Belastung nur begrenzt stand und suchen nach Lösungen. Diese acht Strategien für einen klugen Umgang mit Stress kannst Du Dir auf einfachste Weise aneignen.

Du steckst noch im Stau, während Dein wichtiger Termin in 2 Minuten startet? Du hängst in einem Telefongespräch fest und der nächste Kunde wartet bereits? Solche Situationen können den Herz-Kreislauf Organismus schon mal in die Höhe treiben und für Stress sorgen. Dem Grunde nach jedoch kein Problem: Stress ist eine notwendige sowie für uns Menschen wichtige Emotion, denn wer leicht gestresst ist, schärft seine Sinne, ist wacher und bringt hierdurch bessere Leistungen. Das menschliche Gehirn funktioniert so, dass man zumindest ein kleines bisschen gestresst sein muss, um überhaupt geistig in Bewegung zu kommen.

Stress ist allerdings nur als positiv zu bewerten, wenn er nicht eine längere Zeit andauert. Langanhaltender und negativ belastender Stress beeinflusst auf Dauer die körperliche und mentale Gesundheit. Eine Studie der Berkeley-Universität hat gezeigt, dass  ununterbrochener Stress das Hirn davon abhält, neue Zellen zu produzieren. Deshalb ist es in jedem Fall erforderlich, dass man Lösungen findet, um aus stressigen Situationen wieder heraus zu kommen und Dauerzustand zu vermeiden.

Ein Ziel müsste demnach darin bestehen, in entsprechend stressigen Situationen ruhig und bedacht zu bleiben Denn wer die Fähigkeit besitzt seine Emotionen zu kontrollieren, kann in Stresssituationen gelassener bleiben, was sich positiv direkt auf die Leistungen auswirkt. Um besser mit Stress umzugehen, empfehlen sich diese acht Anti-Stress-Strategien:

 

Strategie 1: Sei dankbar für das, was Du hast

Darüber nachzudenken, wofür man dankbar sein kann, ist gut für die Gesundheit. Laut den Untersuchungen von Travis Bradberry, der US-Amerikanischer Autor des Buches „Emotionale Intelligenz 2.0“ ist, kann Dankbarkeit das Stress-Hormon Cortisol um 23 Prozent verringern. Wer täglich Dankbarkeit gegenüber seiner Situation und Mitmenschen übt, kann hierdurch seine grundlegende Einstellung positiv verändern, und erhält hierdurch eine bessere Laune, mehr Energie und fühlt sich körperlich besser. Dadurch reduziert sich automatisch auch der Stress-Level. Eine einfache jedoch extrem förderliche Übung zur Dankbarkeit stellen die drei Naikan-Fragen dar. Stelle Dir jeden Abend diese drei Fragen und sei dankbar über Deine Erkenntnisse, wenn Du über die Beantwortung nachdenkst.

  1. Wer hat Dir heute etwas Gutes getan oder welcher Moment war für Dich emotional positiv? (das kann ein kleines Lächeln gewesen sein, dass Aufhalten der Türe, ein freundliches Hallo usw.)
  2. Wem hast Du heute eine kleine Freude bereitet? (Auch hier kann es nur eine Kleinigkeit gewesen sein)
  3. Wem hast Du heute ggf. weniger Freude bereitet? (Denke auch an Kleinigkeiten)

Die Wirkung, welche diese drei einfachen Fragen auf Deine Dankbarkeit haben werden, sind wahrlich groß und ich lade Dich ein es einfach einmal 4-6 Wochen zu probieren! Du kannst mit dieser einfachen Übung nur Gewinnen und niemals verlieren.  

 

Strategie 2: Fragen nicht „Was wäre, wenn …?“

Was wäre, wenn ich den Termin nicht pünktlich einhalten kann? Was passiert, wenn der Kunde wegen meiner Verspätung zur Konkurrenz geht? Fragen wie diese verstärken Stress und die innere Unruhe. Jeder kennt diese oder ähnliche Situationen und das Gefühl des Fehlerhaften oder des nicht richtigen Funktionierens, welche Triebfedern dieser emotional verspürten Erregung sind. Dabei gibt es unendlich viele mögliche und nicht bestätigte Situationen. Keiner kann jedoch vorhersehen, was wirklich passieren kann oder wird. Was bringt es also, im Kopf wieder und wieder durchzuspielen, was passieren könnte? Dieses langanhaltende Grübeln bringt tatsächlich Gar nichts. Je mehr Zeit man damit verbringt, sich Sorgen zu machen, desto weniger Zeit bleibt, um an einer Lösung für das Problem zu arbeiten. Diese „Was wäre, wenn. ..?“-Frage, sind hemmend, blockierend und bringen uns in stressigen Situationen nicht voran – deswegen stelle Dir diese stressigen W-Fragen gar nicht erst.

 

Strategie 3: Bleibe in Deiner Grundstimmung positiv

Positives Denken hilft dabei, das Gehirn aus dem Stressmodus zu holen. Wenn Du das Gefühl hast, in einem negativen Gedanken-Strudel zu verweilen, solltest Du ganz gezielt versuchen, an etwas komplett Stressfreies zu denken. Das ist natürlich einfach, wenn es gerade gut läuft und alles reibungslos klappt oder man an einem Thema dran ist was einen motiviert bzw. für welches man innerlich brennt. Wenn man allerdings einen schlechten Tag hat, kann das sehr schwer fallen. In diesem Fall empfehle ich Dir über Deinen Tag nachzudenken und Dir eine positive Sache herauszupicken. Meistens findet man immer auch etwas positives und denke hierbei auch an Deine Naikan Fragen aus der zweiten Strategie. Ist an dem Tag allerdings tatsächlich gar nichts Positives passiert, solltest Du einmal darüber nachdenken, ob Du Dich auf etwas freuen kannst, was in Kürze ansteht.

 

Strategie 4: Schalte auch mal ab

Das ist keinesfalls etwas Neues aber seit Menschengedenken enorm wirksam: Es ist für Deine Gedanken und auch Deiner Physis sehr wichtig, auch mal abzuschalten. Das neumoderne Stichwort lautet hierzu Work Life Balance. Es ist für viele von unserer angeborenen Neugier gesteuert und verlockend, auch noch nach Feierabend E-Mails zu lesen oder zu beantworten. Smartphones und Tablets machen es einem leicht, man ist immer erreichbar und kann immer kommunizieren. Wie haben meine „Freunde“ auf Facebook zu meinem Post reagiert und gibt es auf Instagram neue Follower? „Es ist mittlerweile für viele Menschen extrem schwer, einen stressfreien Moment außerhalb der Arbeit und auch ohne Social Media zu genießen, wenn ich ununterbrochen auf meine E-Mail oder Facebook und Co Kommentare zugreifen kann. Ja… dieses Verhalten kann mittlerweile häufig auch als Sucht bewertet werden. Jeder kann allerdings selbst ganz einfach testen, ob er in einer Social-Media Spirale verfangen ist bzw. bereits verlernt hat einmal abzuschalten.  Schalte doch einfach einmal Dein Handy am Wochenende aus. Du bist nicht erreichbar und es ist Dir in diesem Moment auch nicht wichtig irgendetwas Neues zu erfahren. Versuche hier einmal nur an Dich zu denken und an den jeweiligen Moment. Als nächstes solltest Du Dir feste Zeiten einzurichten, in denen Du das Handy und Co abschaltest und auch für Kollegen oder Deine Freunde einfach nicht erreichbar ist. Lerne hierbei in Ruhe einmal Deine Umgebung wahrzunehmen und Achtsam auf den Moment zu sein. Meditation und Selbsthypnose sind hierzu z.B. ideale Begleiter. Auch Qi-Gong und Yoga sind wahre Entspannungsmeister. Alte Hausmittel wie ein Entspannungsbad oder ein Waldspaziergang tun Ihr Übriges um wieder Abschalten zu lernen bzw. zu können.

 

Strategie 5: Schränke Deinen Koffeinkonsum ein

Morgens schon eine Kanne Kaffee und wenn möglich schwarz? Das ist ohne Zweifel und aus medizinischer Sicht auch schlecht für die Gesundheit. Koffein sorgt dafür, dass der Körper Adrenalin freisetzt. Dein Organismus gerät dann in Folge des Adrenalinausstoßes in den Kampf- oder-Flucht-Modus. Dieser Zustand verschärft den Stressmodus und erschwert seine Emotionen zu kontrollieren sowie klar zu denken. Einige Menschen reagieren auf ein Zuviel an Kaffee z.B. auch mit Spannungskopfschmerzen. Besser ist demnach eine Tasse oder gerne auch ein Liter Tee pro Tag. Ich persönlich trinke z.B. Morgens einen Jasmin-Tee und Tagsüber Ingwertee, den ich einfach mit frischem Ingwer zubereite. Wer keinen Tee tagsüber mag, kann sich auch Ingwerwasser zubereiten.

 

Strategie 6: Schlafe ausreichend und viel

Ausreichend Schlaf ist für glückliche Menschen das A und O. „Beim Schlafen kann sich der innere Akku wieder aufladen.“ Durch guten und ausreichend langen Schlaf wacht man erfrischt auf. Fehlt der wichtige Schlaf, ist der Stresshormon-Level erhöht, auch wenn es eigentlich gar nichts gibt, was einen konkret stresst. Wer angesichts großer Projekte oder Aufgaben das Gefühl hat, man habe gar keine Zeit zum Schlafen, sollte sich die Zeit für Schlaf erst Recht ganz bewusst nehmen. Denn genau den benötigt man, um ein Projekt mit klarem Kopf anzugehen. Wer die Möglichkeit besitzt einen Mittagsschlaf einzurichten, ist enorm im Vorteil und nicht wenige Unternehmen bieten mittlerweile eine solche Möglichkeit auch bereits Ihren Mitarbeitern an.

 

Strategie 7: Trenne Deine Gedanken von Fakten

Je mehr Zeit Du mit negativ belastenden Gedanken verbringst, desto mehr Macht gibst Du diesen Gedanken Deine Emotionen zu beherrschen. Dabei sind sie oft einfach nur das: Gedanken, keine Fakten. Eine einfache Methode um mit solchen Gedanken umzugehen besteht darin, sie einfach auf ein weißes Blatt Papier zu schreiben. „Wenn sie dann immer noch wie Fakten aussehen, sollte man einen Freund oder Kollegen fragen, ob er bzw. sie dasselbe denkt.“ Trennt man eigene Gedanken von den Fakten, ist es leichter, wieder in eine förderlich positive Emotion zu kommen.

 

Strategie 8: Atme Entspannung ein und Anspannung aus

Der einfachste und situationsbedingt schnellst wirkende Weg, Stress zu unterbrechen, ist, einfach mal durchzuatmen. Wenn man sich zwischendurch nur auf seine Atmung konzentriert, kann man sich anschließend besser auf eine Aufgabe fokussieren – und lässt sich davon nicht stressen. Es bedarf am Anfang ein wenig Übung, sich länger als ein, zwei Minuten nur auf seine Atmung zu konzentrieren. Doch mit zunehmender Übung fällt es viel einfacher, Gedanken zu ignorieren, die einen sonst ablenken würden. Gedanken sind nur Gedanken und können jederzeit kommen, aber auch wieder gehen. Eine einfache weitere Übung ist der 2 Minuten Schlaf. Stelle Dich hierzu mit Deiner Herzseite des Körpers schräg an eine Wand. Lege Dein ganzes Gewicht an die Wand und bleibe auf dem linken Fuß schräg zur Wand an dieser stehen. Der rechte Fuß kann vollkommen wie auch Dein Herz entspannen. Senke den Kopf und versuche tatsächlich 2-3 Minuten zu schlafen. Dir kann nichts passieren, da Du in dieser Position einen sicheren Stand hast. Probiere es einfach aus!

 Fazit

Stress kann uns im Rahmen unseres Systems von außen auferlegt werden, oder auch durch uns selbst produziert werden. Das Gute daran ist, dass lernen kann dem Stress entgegen zu wirken. Hierzu besitzt jeder von uns bereits sämtliche erforderlichen Tools und Möglichkeiten dem Stress für sich selbst förderlich entgegen zu wirken. Man muss seine Tools und Möglichkeiten nur anwenden und welcher Zeitpunkt wäre hierzu besser geeignet, als der jetzige. Also starte und warte nicht!

Dein

Hans-Jürgen Kaschak

Mit dem Zielkreis arbeiten

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Nicht jeder hat ein Ziel und es gibt durchaus Menschen, welche ziel-, und planlos Ihr Leben leben. Wer aktuell kein Ziel verfolgt befindet sich wie derjenige welcher ein Ziel verfolgt in einer vorübergehenden Phase des Lebens, denn es gibt keinen Menschen der sein gesamtes Leben ohne Ziele verbringt. Ein Ziel muss auch nicht sonderlich groß oder von hoher Bedeutung sein. Selbst das kleinste Ziel kann mehr als erfüllend sein und häufig ist man sich gerade bei kleineren Zielen nicht bewusst, dass es sich um ein als Ziel zu definierendes Ereignis handelt.

Ziele sind im mentalen Bereich jedoch wie ein Fixstern am Firmament stehend. Ziele sind im Idealfall für Emotion, Motivation und Erfüllung zuständig. Was für den einen ein großes Ziel wäre, kann für den anderen ein kleines Ziel sein, weshalb letztlich jeder für sich selbst verschiedene Kriterien für sein Ziel aufstellen muss.

Es werden aber bei der Arbeit mit Zielen immer wieder elementare Fehler begangen, welche es erschweren oder sogar verhindern, sein Ziel jemals zu erreichen.

Wer ein stimmiges und für sich passendes Ziel erarbeitet hat, wird Emotionen, Motivation und Gefühle wahrnehmen. Es wird einfach zu einhundert Prozent passen.

Aber wann passt ein Ziel?

Eine einfache Formel hierzu ist der Begriff S.M.A.R.T., welcher für

  • S-pezifisch
  • M-essbar
  • A-ttraktiv
  • R-ealistisch
  • T-erminiert steht

Dieses Ziel-Model findet sich sehr häufig im Bereich Coaching und Training wieder. Ein weiteres, welches ich von Hermann Krottenmaier kennen gelernt habe ist das K.R.A.F.T. Modell. Dieses Model steht für

  • K-onkret und Sinnspezifisch
  • R-ealistisch verbunden mit eigenen Prüfkriterien
  • A-ttraktiv welche positive Auswirkungen visualisieren lassen
  • F-ähigkeiten zur Umsetzung bzw. entsprechende Ressourcen müssen vorhanden sein
  • T-erminiert legt fest bis wann das Ziel erreicht sein soll.

Mir persönlich gefällt dieses Modell gerade auch im sportlichen Kontext besser, da bereits das Synonym KRAFT motivierend wirkt.

Ein passendes Ziel zu erarbeiten stellt durachaus eine gewisse Herausforderung dar, weil man sich selbst in der Möglichkeit das Ziel erreichen zu können, gerne über-, wie auch unterschätzt. Es muss sich also ausgiebig Zeit genommen werden und vort allem, sollte man die mit der Erarbeitung des Ziels aufkommenen Emotionen und Gefühle wahrnehmen, denn diese sind die ersten Anzeichen, ob das Ziel auch emotional ansprechend ist und somit ausreichend Potential besitzt, stets motivierte Handlungen zur Zielerreichung anzustoßen.

Ich verwende in meiner Arbeit gerne auch den von mir erarbeiteten Zielkreis, den ich hier nun kurz vorstelle.

 

 

 

 

Ziele sind grundsätzlich Fixpunkte, welche man erreichen möchte. Aus diesem Grund sollte ein Ziel stets auch schriftlich festgehalten werden.

Bauvorhaben besitzen z.B. ein visuell darstellbares Objekt. Fertig gestellt wird das Bauvorhaben jedoch mit so genannten Bauabschnitten, welche die Zielerreichung im Schritt zu Schritt System erreichen lassen. Erst wenn ein gewisser Bauabschnitt fertig gestellt wurde, kann der nächste zur Fertigstellung begonnen werden.

Ähnlich ist es mit den persönlichen Zielen. Wer z.B. studieren möchte, sollte zwar als großes Ziel seine Bachelor- oder Masterarbeit visualisiert haben und dennoch stets von Semester zu Semester zum großen Ziel vorstoßen. Es besteht mit diesem System ein sogenanntes Meta-Ziel mit vielen kleineren Zielen, welche jedoch alle dem großen Ziel dienlich sind. Quasi erstelle ich mein großes Ziel mit vielen kleineren Zwischenzielen bzw. Bauabschnitten, welche erst erfüllt sein müssen um den nächsten Abschnitt angehen zu können. Der reine Begriff „ich möchte studieren“ wäre weniger geeignet, da hier die Konkretisierung fehlt. Es ist förderlich, wenn auch das Studium an sich genannt wird, also z.B. ich möchte Sportwissenschaft, Betriebswirtschaft usw. studieren.

Fertigkeiten sind mir persönlich mitgegebene genetische Eigenschaften. Hingegen sind Fähigkeiten angeeignete Eigenschaften. Als Beispiel sind unsere Hände genannt. Sie sind extrem vielfältig und haben faszinierende Fertigkeiten in sich versteckt. Nahezu zwei Drittel unseres Gehirnes ist mit zuständig für die Nutzung unserer Hände. Die Fähigkeit besteht nun darin, wenn ich mit den Händen lerne etwas zu tun. Das kann z.B. Schreiben sein, oder auch alles andere, was man mit Händen machen kann.

Ob ein Ziel Attraktiv ist, erfährt man njr dann, wenn man Achtsamkeit gegenüber seinen Emotionen und Gefühlen walten lässt. Sprichwörtlich in sich hineinspüren ist hier der entscheidende Schritt, denn je attraktiver das Ziel ist, desto intensivere Emotionen werde ich in mir wecken.

Eine der Gefahren hierbei besteht jedoch darin, dass ich mich von zu viel positiver Energie treiben lasse und an unrealistischen Zielen arbeite. Hier helfen dann nächst kleinere Schritte erreichen zu wollen, denn die Demotivation bei Nichterreichung eines Zieles kann sehr hoch sein.

Also muss ein Ziel auch realistisch erreichbar sein und auch hier muss ich in der Lage sein, meine Fertigkeiten und Fähigkeiten richtig bewerten zu können. Auch gilt es hier etwaige Unterstützer mit einzubinden.

 

Nicht selten muss das Erreichen eines Zieles zeitlich verschoben werden, da irgendetwas unerwartetes dazwischen gekommen ist. Wir alle können bestimmte EInflüsse wie Krankheit oder sonstige Schicksalsschläge nicht beeinflussen, weshalb es immer auch eine Verschiebung und im schwersten aller Fälle auch eine Neuausrichtung des Zieles geben kann. Dessen muss man sich ebenso bewusst sein, wie der Tatsache, dass eine Aufgabe des Ziels nur unter solchen Vorgaben in Betracht gezogen werden sollte oder zumindest, wenn ich aus sonstigen Gründen nicht an meinem Ziel dran bleibe, die Situation des Abschweifens vom Weg genau analysiere und beim nächsten Ziel nicht erneut den gleichen möglichen Fehler begehe.

Eine positive Formulierung für das Ziel fördert die Motivation und wenn ich mir zusätzlich einen festen Termin setze, bis  wann ich „ebenfalls“ realistisch das Ziel erreichen werden, sind elementare Voraussetzung für eine passende Zielarbeit erbracht worden.

Ich werde mein Ziel aber auch nur dann erreichen, wenn ich selbst es erreiche. Selbstverständlich kann ich Förderer oder Unterstützer in meinem Umfeld zur Erlangung des Zieles einbinden. Am Ende des Tages, werde aber nur ich selbst in der Lage sein, ein bestimmtes Ziel tatsächlich zu erreichen. Ich selbst bin somit für das Erreichen des Zieles verantwortlich, was nichts anderes bedeutet als Selbstverantwortung zu übernehmen.

Um sein Ziel erreichen zu können werde ich auf etwas anderes verzichten müssen.

Neben Zeit, kann alles Andere was ich einsetze ebenfalls zum Verzicht führen. Ich muss zwangsläufig, wenn ich ein Ziel erreichen möchte, bereit sein, auch auf etwas verzichten zu können.

Es ist zudem nicht förderlich, wenn ich mich selbst mit anderen Vergleiche. Ein solcher Vergleich wäre dann zu finden, wenn meine Zielaussage z.B. „ich verdiene dieses Jahr genau so viel wie Herr Müller“ lautet. Auch hemmend in der Zielerreichung wäre eine Aussage, heuer möchte ich im Sommer eine ebenso tolle Figur wie meine beste Freundin. Vergleiche sind deshalb negativ zu bewerten, weil Sie mich gedanklich immer wieder zurück auf meine aktuellen Zustand bringen. Es ist zusätzlich nie sicher, dass man die gleichen Fertigkeiten und Fähigkeiten bzw. Ressourcen besitzt wie derjenige, mit welchem ich mich vergleiche.

Ziele müssen in jedem Fall konkret und eindeutig formuliert sein.

Ein Bespiel wäre z.B. folgende…

heuer nache ich konkret 10% mehr Nettoumsatz wie letztes Jahr.

Bis zum Juni nehme ich 5 kg ab

Die 100 Meter laufe ich bis zum 01.08. in 12,50 Sekunden.

Verweichlichung wie … ich möchte, ich will erreichen usw. sind keinesfalls förderlich. Hier agiere ich wie viele die gerne möchten oder wollen, aber letztlich keinen konkreten Plan bzw. kein konkretes Ziel haben und deshalb nicht richtig auf den Weg zum Ziel kommen. Besser ist es, wenn das Ziel so formuliert wird, als wenn man es schön erreicht hat.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern viel Erfolg bei den nächsten Zielen!

Hans-Jürgen Kaschak

 

 

 

 

 

Der Mentalblogg startet!

Der Mentalblogg startet!

 

Hallo liebe Besucherinnen und Besucher dieses neuen Bloggs!

Nun ist es soweit, ein weiteres Ziel wurde erreicht. Stepp by Stepp wurde nun dieser Blogg eingerichtet und damit dies umgesetzt werden konnte, waren einige Schritte und Bemühungen erforderlich. Wie bei jeder Tätigkeit welche man vollzieht, fällt es natürlich demjenigen leichter in wenigen Momenten einen solchen Blogg zu starten, der sich voll in dieser neuen digitalen Materie bewegt. Bei mir geht es jedoch überwiegend um die mentalen Fertigkeiten und Fähigkeiten von Menschen und es war dennoch eine tolle Abwechslung wie auch Bereicherung, mich dieser neuen digitalen Welt zu öffnen.

Diese Öffnung weg von und hin zu „NEUEM“, entspricht gleichzeitig einer meiner grundlegenden Philosophien im mentalen Bereich, denn nur durch „handeln erfährt man auch eine Veränderung“.

Nun liegt es mir und auch an Euch, diesen Blogg mit Leben zu füllen.

Ich werde stets bemüht sein Interessante Themen zu posten und Ihr könnt mich hierbei auch unterstützen, denn für mich ist es in jedem Fall von hoher Bedeutung, wenn Ihr mit mir in Kontakt tretet und mir einerseits

…-Feedback gebt und andererseits

…- gerne nach Themen fragt, welche Euch im Moment bewegen oder interessieren.

Ich freue mich also auf einen regen Austausch mit Euch!

Euer

Jürgen

1. zert. Mentaltrainer-Ausbildung startet!

1. zert. Mentaltrainer-Ausbildung startet!

Seit März 2019 ist die Mentalakademie Europa nun auch in Deutschland in Form einer Kooperation mit Mental4you bzw. meiner Person aktiv. Ich habe mich ganz bewusst dazu entschlossen nicht den gesamten Deutschen Raum zu betreuen, sondern anfänglich ausnahmslos den süddeutschen Raum.

Die Mentalakademie Europa ist seit dem Jahr 2003 der führende Anbieter im Bereich der mentalen Weiterbildung in Österreich. Grundsätzlich sehen die einzelnen Ausbildungen im österreichischen Markt gänzlich anders aus als in Deutschland. Eine vergleichbare Coachingausbildung wie in Deutschland findet sich in Österreich nicht. Auch gibt es dort den Heilpraktiker begrenzt auf das Gebiet der Psychotherapie nicht. Andererseits gibt es in Österreich widerrum den so genannten Lebens-, und Sozialberater, dessen Zulassungsvorbereitung ebenfalls durch die Mentalakademie Europa gelehrt wird.

Die Mentalakademie Europa hat seit einiger Zeit auch eine Ausbildung in Südtirol und versteht sich dem Kern nach als Netzwerk von Experten. EInes der grundlegenden Elemente der Netzwerkpartner ist hierbei ein stetiger Austausch untereinander sowie Optimierung des vermittelten Ausbildungsinhaltes. Dieser wird gleichwohl durch einen Wissenschaftsbeirat überprüft, so dass auch diesbezüglich eine hohe Ausbildungsqualität garantiert wird. Das Unternehmen ist mehrfach selbst zertifiziert und der Diplom Mentaltrainer ist in Österreich ein anerkannter Ausbildunmgszweig. In Deutschland der gleiche Inhalt im Rahmen einer Zertifizierung vermittelt.

Alle Teilnehmer müssen am Ende der Ausbildung eine Zertifizierungsarbeit vorlegen, welche durch ein Prüfungsgremium bewertet wird. Weiters haben die Teilnehmer auch eine 30 Minuten lamge mündliche Präsentation vorzutragen. Den Teilnehmern/-innen bleibt es hierbei selbst überlassen, welches Thema Sie für die Arbeit auswählen.

Worunter unterscheidet sich nun eine Mentaltrainer-Ausbildung von einer in Deutschland weit verbreiteten Coachingausbildung oder auch einer NLP (Neurolinguistisches Programmieren) Ausbildung?

Grundsätzlich existiert für eine Coachingausbildung keine grundlegende Vorlage, nach welcher die Inhalte vermittelt werden müssen. Allerdings gibt es größere Verbände, welche die Ausbildungsinstitute in deren Qualität bewerten und auch Ausbildungsrichtlinien vorgeben. Ein Coaching stellt eine zeitlich begrenzte Begleitung eines Coachees dar, welcher mit einem bestimmten Anliegen, welches nicht therapeutisch sein darf, auf den Coach zukommt. Unter Begleitung verstehen die meisten Ausbildungsinstitute keine beratende Aktivität, sondern vielmehr soll der Cochee durch den Coach dahingehend begleitet werden, dass er mit seinen eigenen Ressourcen eine passende Lösung für sich findet.

Beim NLP handelt es sich in erster Linie um die Kommunikation zwischen Menschen und deren Verhalten. Mit entsprechenden Interventionen kann dieses einerseits analysiert werden und andererseits jedoch auch durch entsprechende Übungen verändert werden. NLP ist demnach Handlungsorientierter im Sinne einer beratenden Vorgabe des Coaches, Trainers, als ein Coaching.

Bei dem Thema Therapie kommt der Klient oder Patient mit einem echten krankhaften Leidensdruck zum Therapeuten. Dies können Stressbelastungen, Ängste, Phobien, Persönlichkeitsstörungen, Zwänge oder auch organische Leiden wie Demenz usw. sein. Auch ADS (ADHS) oder Suchtthemen fallen unter eine Therapie und dürfen nur von entsprechend ausgebildeten Therapeuthen betreut werden. In einer Therapie wird mit unterschiedlichen therapeutischen Maßnahmen geholfen. Dies können z.B. Verhaltenstherapien, Gesprächstherapien, Hypnosetherapien, Traumatherapien, Tiefenpsychologische Ansätze oder auch medikamentöse Unterstützung usw. sein.

Ein zertifizierter Mentaltrainer unterstützt seine Klienten im mentalen Bereich. Er kann Begleiter im Sinne eines Coachings sein, aber auch ein Trainer mit direkten Handlungsempfehlungen. Aus diesem Grund finden sich in der Mentaltrainerausbildung auch Tools und Methoden aus dem systemischen Coaching wie auch aus dem NLP. Systemisch steht hierbei für die Gesamtheit des Systems, in welchem sich der Klient befindet. Also sein berufsliches, sein sportliches wie auch sein privates Umfeld. Wie der Coach oder auch der NLP-Anwender, kann und darf auch der zertifizierte Mentaltrainer keine Therapie vollziehen, es sei denn, er besitzt für den deutschen Raum eine amtsärztliche Zulassung um als Heilpraktiker begrenzt auf das Gebiet der Psychotherapie tätig sein zu können.

Die Ausbildung zum zertifizierten Mentaltrainer ist somit einerseits eine hervorragende Grundlagenausbildung um im mentalen Bereich Weiterbildungen geben zu können oder auch das vermittelte für seine eigene Persönlichkeit zu nutzen. Die Ausbildung stellt jedoch gleichermaßen eine hervorragende Weiterbildung für bereits aktive Coaches und Trainer dar.

Alles Wesentliche zur zertifizierten Mentaltrainer erfährt man auf der Seite von https://www.mental4you.de

Die Ausbildung besteht aus 8 Modulen, wobei ein erster Kurs in Deutschland am Wochenende stattfindet. Derzeit ist jedoch auch die Planung eines Blockmodulsystems in Vorbereitung.

Ansonsten stehe ich gerne jedem der Fragen hat zur weiteren Verfügung und freue mich wahnsinnig auf den ersten Kurs in Deutschland!